Standen in den 90iger Jahren im Black Metal noch satanische Texte auf dem Programm, hat sich die Besinnung zur Natur zu einer wichtigen Orientierung der Musiker von Autumn Storm entwickelt. Sie suchen nach der Verbindung zwischen dem Mystischen, das immer noch einen festen Bestandteil ihrer Musik ausmacht, und der Natur. Der klassische Black Metal ist für diese neuen Bands der Szene eine Sackgasse. Trotz aller Veränderungen ist Black Metal immer noch eine Gegenkultur geblieben, die jedoch mehr zu bieten hat. Autumn Storm schreiben Lieder über die Suche nach Spiritualität in einer materialistischen Welt. Die Band verabschiedet sich vom Nihilismus, der bisher die einende Haltung der Black-Metal-Gemeinde bestimmte. Sie grenzen sich von der Ursprungsszene in Norwegen ab. Positivismus im Kampf gegen die Leere im Kopf und das Gefühlschaos. Autumn Storm sehen ihre Musik als Weiterentwicklung einer bestehenden Subkultur. Dieser Übergang wird auch in ihrem Artwork deutlich. Obwohl immer noch mit düsteren und dunklen Stilmitteln sowie enigmatischen Symbolen gearbeitet wurde, wirkt das neue Albumcover weniger bedrohlich, als das, was viele andere Bands im Black Metal produzieren. Neben dem Black Metal verarbeitet Autumn Storm auf ihrem neuen Album auch Einflüsse aus dem Death Metal. Autumn Storm nutzen das für den Death Metal typische Schlagzeugspiel, bei dem das variantenreiche Spieltempo mit Doublebass- und Blastbeat-Techniken angereichert wird.